Erstellt am 27. Januar 2018, 16:15

von Daniel Lohninger

Mikl-Leitner distanziert sich von FP-Landbauer. Der Umgang der Landes-FP mit der Causa Landbauer sei keine Basis für die Zusammenarbeit in einer künftigen Landesregierung.

Johanna Mikl-Leitner  |  Erich Marschik

Darauf legt sich VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fest: "Was die Person Landbauer betrifft, so habe ich seit Auftauchen der schwerwiegenden Vorwürfe eine klare Distanzierung und volle Aufklärung verlangt. Was wir aber bisher erlebt haben, war ein Untertauchen und Wegdrücken dieser schwerwiegenden Vorwürfe."

Dieses Verhalten sei kein Beitrag und keine Basis für die Zusammenarbeit in der NÖ Landesregierung kündigt Mikl-Leitner an. Widerspruch zu dem von ihr angekündigten Stil des Miteinanders sei das keiner, aber: "Ich werde nicht dabei zu sehen, wie durch einen sorglosen Umgang mit Antisemitismus und unserer Geschichte der Ruf Niederösterreichs geschädigt wird, das als modernes Land der Offenheit und Toleranz bekannt ist. Das hat sich Niederösterreich nicht verdient."