Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:32

von NÖN Redaktion

NÖ-Spitalsärzte verhandeln Gehalt. Laut NÖ-Ärzten braucht es auch gute Rahmenbedingungen, um Ärzte in NÖ zu halten.

 |  NOEN, Erwin Wodicka

In NÖ können Ärzte ihre Wochenstundenobergrenze selbst festlegen. Ein großer Pluspunkt. Seit den letzten Verhandlungen hat sich aber viel getan. „Zweieinhalb Jahre war NÖ an der Spitze“, so Ronald Gallob, Kurienobmann der angestellten Ärzte. Mittlerweile aber haben die anderen Bundesländer nachgezogen. Daher wird mit Landeshauptmann Erwin Pröll wieder verhandelt. Auf einer guten Gesprächsbasis, laut den Ärzten. Und auch Andreas Achatz, Leiter Abteilung Personalangelegenheiten B, spricht von einer guten Zusammenarbeit.

Um Ärzte in NÖ zu halten, bedarf es aber auch passender Rahmenbedingungen. „Unser Ziel sind mittelfristig vergleichbare Arbeitsbedingungen inklusive guter Bezahlung – für alle, die am Krankenbett arbeiten“, erläutert Wolfgang Walentich, sozialpolitischer Sprecher der NÖ Ärztekammer. Josef Sattler, ebenfalls im Verhandlungsteam der Ärztekammer: „Wir brauchen auch eine Strukturreform.“ Personal sollte dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird, Behandlungen dort erfolgen, wo die nötigen Ressourcen sind. Diese Veränderungen in den NÖ Landeskliniken würden zurzeit aber stocken.