Erstellt am 09. Februar 2016, 02:38

von Anita Kiefer

NÖ übernimmt Vorsitz. Seit vergangener Woche hat Niederösterreich den Vorsitz in der Europaregion Donau-Moldau über. Drei Schwerpunkte sind geplant.

EU-Landesrätin Barbara Schwarz (VP) hat am Freitag für Niederösterreich den Vorsitz in der Europaregion Donau-Moldau übernommen.  |  NOEN, NLK Johann Pfeiffer

Am Freitag fand die Übergabe des Vorsitzes in der Europaregion Donau-Moldau von der tschechischen Region Pilsen an Niederösterreich statt. Das Land hat diesen Vorsitz jetzt ein Jahr lang über.

Die Schwerpunkte für diesen Zeitraum liegen für Niederösterreich auf den Themen Jugend, Bildung und Energie. „Wir wollen dieses Jahr auch nutzen, um die Europaregion Donau-Moldau in Niederösterreich bekannter zu machen“, so die zuständige EU-Landesrätin Barbara Schwarz (VP). Insgesamt sind 15 Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Europaregion geplant.

NÖ will Vorbild bei Erneuerbaren sein

Gerade was das Thema Erneuerbare Energien betrifft, möchte Schwarz das kommende Jahr nutzen, um ein Vorbild für andere Regionen zu werden. Etwa mit der Energy Future Tour, durch die zwei junge Menschen aus jeder Region nach Niederösterreich kommen können. Außerdem ist etwa ein Schulwettbewerb geplant.

Schwarz betonte anlässlich der Vorsitzübergabe die Vorteile, die die EU dem Land Niederösterreich gebracht hat – etwa seien 62.000 Arbeitsplätze gesichert worden. „Ich möchte mir gar nicht vorstellen, in welchem Zustand Europa wäre, wenn es nur die Nationalstaaten gäbe“, so Schwarz. Denn die EU sei ein „unglaublich wichtiger Wirtschaftsfaktor“.
 


Europaregion

Die Europaregion Donau-Moldau wurde 2012 gegründet und ist ein Zusammenschluss Deutschlands, Tschechiens und Österreichs und umfasst sieben Partnerregionen: Oberösterreich, Niederösterreich mit Most-und Waldviertel, Niederbayern mit dem Landkreis Altötting, Oberpfalz sowie die Regionen Pilsen, Südböhmen und Vysocina.