Erstellt am 30. November 2017, 11:34

von APA Red

Kunst- und Kulturschaffende gegen Hetze. Die laut einer Aussendung am (heutigen) Donnerstag gestartete Initiative NÖ Kunst- und Kulturschaffender spricht sich klar gegen Hetze im anstehenden niederösterreichischen Wahlkampf aus. An die FPÖ erging die Aufforderung, den Wahlkampf "mit Argumenten statt mit Hetzparolen zu führen".

Alfred Komarek ist einer der Unterzeichner und Initiatoren  |  NOEN, Foto: Havelka

Die Diskreditierung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) als "Moslem-Mama", ihre Abbildung mit dem Schleier und die Unterstellung, sie wolle Kindergartenkinder "zwangsislamisieren", stellen für die Kunst- und Kulturschaffenden "unentschuldbare Überschreitungen jeglicher Auseinandersetzungskultur dar". Die Kampagne der FPÖ gegen Mikl-Leitner sei "nicht nur ein verabscheuungswürdiger Angriff" auf die Landeschefin als Person, sondern auch "ein Angriff auf die Grund- und Freiheitsrechte der übelsten Sorte".

An Entgleisungen der FPÖ Niederösterreich gebe es "nichts zu verteidigen und zu rechtfertigen", so die Initiative. "Wir erwarten uns die sofortige Zurücknahme aller derartigen Angriffe der FPÖ NÖ und einen auf Sachverhalte bezogenen und mit Respekt vor Mitmenschen geführten Wahlkampf."

Prominente Unterstützer

Initiatoren bzw. bisherige Unterzeichner sind Gerhard Ruiss, Autor, Musiker, Würdigungspreisträger des Landes Niederösterreich für Literatur 2016, Sylvia Treudl, Autorin, Obfrau Unabhängiges Literaturhaus Niederösterreich (ULNOE) in Krems, Alfred Komarek, Autor, Wüdigungspreisträger des Landes NÖ für Literatur 2017, Eva Rossmann, Schriftstellerin, Journalistin, Feministin, Verfassungsjuristin und Köchin, Evelyn Schlag, Autorin, Trägerin des Großen Kulturpreises des Landes Niederösterreich 1994, Daniela Meisel, Autorin, Anerkennungspreisträgerin des Landes Niederösterreich 2016, und Renate Welsh, Würdigungspreisträgerin des Landes NÖ für Literatur 2006.

Weitere Unterstützer sollen folgen...