Erstellt am 30. März 2016, 05:24

von NÖN Redaktion

NÖAAB setzt auf das Zeitwertkonto. Flexiblere Rahmenbedingungen werden gefordert.

Ein Manager im Stress mit Uhr vor Kopf. Arbeitszeit im Büro.  |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)

Bei der Mindestsicherung hatte der NÖ Arbeitnehmerbund der ÖVP, der NÖAAB, den Diskussionstakt angegeben. Nun werden Änderungen oder Verschärfungen bereits auf Bundesebene besprochen.

Eine ähnliche Initiative soll es jetzt in der Frage der flexibleren Arbeitszeiten geben. Dafür will NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern das „Zeitwertkonto“ wieder ins Spiel bringen.

Zeit oder Bruttoentgelt ansparen

Mit einem Zeitwertkonto sollen Mitarbeiter auf verschiedene Arten Zeit oder Bruttoentgelt für die Zukunft ansparen können. Dies kann dann für verschiedene Freistellungszwecke genutzt werden. Aufgebracht hatte das Thema bereits einmal VP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

Für Sandra Kern ist das ein Schritt in eine neue Arbeitswelt. Derzeit lässt der NÖAAB ein Papier erarbeiten, welche flexible Regelungen schon jetzt möglich sind. Gleichzeitig sollen Juristen Vorschläge für eine Arbeitsgesetzgebung ausarbeiten, die für die zukünftigen Herausforderungen der richtige Rahmen sind. Kern: „Ich halte das Zeitwertkonto für einen der besten Ansätze.“ Es sollte auch auf Bundesebene wieder diskutiert werden.