Erstellt am 12. Juli 2016, 01:50

von Martin Gebhart

Erneute Kandidatur von Pröll 2018 „durchaus möglich“. ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll schließt sein neuerliches Antreten bei der Landtagswahl 2018 nicht aus.

Landeshauptmann Erwin Pröll beim NÖN-Sommergespräch mit NÖN-Chefredakteur Martin Gebhart auf der Terrasse des Stiftes Göttweig mit Ausblick auf die Wachau: „Ich kann dieses Gerede, dass zum x-ten Mal ein Neustart her muss, gar nicht mehr hören.“  |  Erich Marschik

Beim traditionellen Sommergespräch mit der NÖN hat ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll nicht ausgeschlossen, dass er bei der Landtagswahl 2018 nochmals als Spitzenkandidat antreten könnte. Davor allerdings werde man sich darauf konzentrieren, dass das Arbeitsprogramm bis zur Wahl noch abgearbeitet wird.

Im Interview nimmt Pröll auch zu den Entwicklungen auf Bundesebene Stellung. Mit dem neuen SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern funktioniere die persönliche Gesprächsbasis. Ein Urteil über seine Regierungsfähigkeit abzugeben, wäre noch zu früh, so Pröll. Allerdings habe der ehemalige ÖBB-Manager Kern sehr rasch merken müssen, dass zwischen der Führung eines  Unternehmens und der Führung einer Regierung ein großer Unterschied sei.

 

 

Kein Machtkampf in der ÖVP

Bezüglich des immer wieder kolportierten Machtkampfs zwischen Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Außenminister Sebastian Kurz in der ÖVP erklärt Pröll, dass er aus niederösterreichischer Perspektive keinen Machtkampf sehe.

Eine klare Ansage gibt Erwin Pröll im NÖN-Sommergespräch auch bezüglich der Mindestsicherung. Er fordert eine Deckelung und kündigt für Niederösterreich diesbezüglich einen Alleingang an, falls es auf Bundesebene keine Einigung gibt.

Das komplette NÖN-Sommergespräch finden Sie in der NÖN Landeszeitung, die jeder Lokalausgabe der NÖN beiliegt.