Erstellt am 28. Januar 2018, 20:59

von Maria Prchal

Jugendvertreter der Parteien sind am Wort. Die NÖN-Chefredaktion lud am Wahlsonntag zur Diskussionsrunde mit den Jugendvertretern der für den NÖ-Landtag kandidierenden Parteien.

Bei der Diskussion der Jugendvertreter der Parteien, die für den NÖ Landtag kandidierten: Bernhard Heinreichsberger (Junge Volkspartei NÖ; v. l.), Mirza Buljubasic, Moderatorin Anita Kiefer (NÖN), Alexander Murlasits (Freiheitliche Jugend NÖ), Georg Ecker (Initiative Grüne Jugend NÖ) und Patrick Skalitzky (Junos NÖ).  |  Erich Marschik

Während die Parteispitzen das Wahlergebnis feierten, stellten sich die Jugendpartei-Vertreter den Fragen der NÖN bei einer Diskussionsrunde. Schließlich ist jede Wahl eine Entscheidung für die Zukunft, und wen betrifft die Zukunft mehr als die jungen Niederösterreicher.

Für die Jugendpolitik des Landes haben Bernhard Heinreichsberger von der Jungen VP, Mirza Buljubasic von der Sozialistischen Jugend, Alexander Murlasits von der Freiheitlichen Jugend, Georg Ecker von der Initiative Grüne Jugend sowie Patrick Skalitzky von den JUNOS schon konkrete Pläne.

Skalitzky brachte die Idee eines Jugendlandtags auf, in dem „von jungen Niederösterreichern gewählte Vertreter für sie Entscheidungen treffen.“

Murlasits zeigte sich kooperationsbereit: „Vielleicht können wir uns gleich mit JUNOS und der Jungen VP an einen Tisch setzen.“ Laut Heinreichsberger bräuchte es dafür aber ein System, das Sinn macht und sich nicht nur gut verkaufen lässt.

Konkrete Ziele seien der VP im Wahlkampf wichtig gewesen. Unausweichlich sind dafür Social Media-Kanäle. Aber: Alle Parteivertreter betonten, dass das Internet den persönlichen Wähler-Kontakt nicht ersetzt. Konsens herrschte auch bei den Themen Wohnen und Mobilität – die meisten setzen sich für günstige Jugend-Öffi-Tickets ein.

Auf die Frage, warum alle anwesenden Diskutanten Männer seien, erläuterten alle bis auf Murlasits, welche Frauenförderungsmaßnahmen es innerhalb der jeweiligen Partei gibt.