Erstellt am 21. September 2015, 09:16

von Martin Gebhart

Politische Randnotizen. Martin Gebhart über Auftritt des Kanzlers & Team-Stronach-Pläne

Martin Gebhart Politische Randnotizen NÖN-Wand  |  NOEN, Karl Stadler

Faymann als Redner.

Auch wenn nach außen hin alles als ziemlich reibungslos dargestellt wurde, die Wechsel von Anton Heinzl zu Matthias Stadler an der Spitze des Bezirkes St. Pölten sorgt in der SPÖ für einiges Gerede. Da nutzt es nichts, dass SPÖ-Nationalratsabgeordneter Heinzl seinen Landesvorsitzenden selbst als Nachfolger vorgeschlagen hat.

Dennoch war der Wechsel so rasch nicht erwartet worden. Deswegen kann man gespannt sein, wie das alles am 13. November bei der Konferenz der Bezirkspartei erklärt werden wird. Übrigens: Als Redner auf der Bezirkskonferenz konnte niemand Geringerer als SPÖ-Kanzler Werner Faymann selbst gewonnen werden.

Ansage des Teams Stronach.

Im NÖ Landtag ist das Team Stronach nur noch mit zwei Abgeordneten vertreten, Walter Laki und Gabriele Von Gimborn. Dazu kommt noch Bundesrat Gerald Zelina. Dennoch wurde jetzt ein Interview von Landesparteiobfrau Renate Krüger-Fischer in einem Team-Stronach-Magazin veröffentlicht, in dem sie ankündigt, dass man 2018 bei der Landtagswahl in NÖ wieder antreten wolle.

Krüger-Fischer gibt sich dabei zuversichtlich, dass man ein schlagkräftiges Team zusammenstellen werde. Mit einem Seitenhieb in Richtung all jener, von denen man sich getrennt habe. Zitat: „In der Folgezeit hat sich dann aber leider auch herausgestellt, dass es einige Personen da weniger um unser Programm gegangen ist, als um persönliche Profilierung und Bereicherung.“

Mit dem schlagkräftigen Team wird man sich beeilen müssen, denn derzeit sind auf der TS-Homepage nur neun Bezirke mit Kontaktadressen zu finden. Gar nicht angeführt sind die beiden TS-Nationalratsabgeordneten, die für NÖ angetreten waren: Ulla Weigerstorfer und Robert Lugar. Beide haben sich seit der Wahl auch bei keinem Termin in NÖ blicken lassen.

Nachwahl in Baden.

Am Sonntag muss in vier Sprengeln in Baden erneut gewählt werden. Dass dadurch die VP-Grüne-Neos-Stadtregierung gestürzt werden kann, wird nicht gerechnet.