Erstellt am 10. Februar 2016, 17:01

von Christoph Dworak

Politischer Aschermittwoch des Wirtschaftsbundes. Österreichs Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl hat in seiner Eigenschaft als Wirtschaftsbund-Präsident zum „Politischen Aschermittwoch“ geladen.

Beim Politischen Aschermittwoch: Wirtschaftsbund-Niederösterreich-Direktor Harald Servus, Bundespräsidentschaftskandidat Andreas Khol, Wirtschaftsbund-Niederösterreich-Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl und Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl.  |  NOEN, Gerald Lechner
Die Organisation lag dieses Mal in blau-gelben Händen, der Empfang ging in der Burg Perchtoldsdorf über die Bühne. Landesgruppenobfrau & NÖ-Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl nahm den ersten Tag der Fastenzeit zum Anlass, um Optimismus zu versprühen: „Der Aschermittwoch ist ein Tag der Wende. So eine Wende können wir auch für die Stimmung in der Wirtschaft gut gebrauchen.“

Leitl machte deutlich: „Unternehmer wollen Partner des Staates sein und nicht wie Inkassanten behandelt werden.“ Der Aschermittwoch sei zudem ein guter Termin, „Schluss mit lustig zu machen. Die Wirtschaft ist in den letzten Jahren immer wieder neu belastet und geprügelt worden. Wir brauchen einen Klimawandel, was die Einstellung zum Unternehmertum betrifft“.



Leitl hatte vor allem eine konkrete Forderung an Bundeskanzler Werner Faymann, SPÖ: „Machen Sie die Reformen, bringen Sie den Betrieben die Wertschätzung entgegen, die sie verdienen. Das sind keine Betrüger, sondern brave Steuerzahler.“

Unter anderem applaudierten Präsidentschaftskandidat Andreas Khol, Staatssekretär Harald Mahrer, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Generalsekretär Peter McDonald, Wirtschaftsbund-Niederösterreich-Direktor Harald Servus, die Nationalräte Werner Groiß, Eva-Maria Himmelbauer, Michaela Steinacker und Andreas Zakostelsky sowie die Landtagsabgeordneten Willibald Eigner und Martin Schuster.