Erstellt am 27. September 2015, 18:28

von APA/Red

Pröll äußerte "größten Respekt" für Pühringer. Landeshauptmann Erwin Prölll (ÖVP) äußerte nach der OÖ-Wahl "größten Respekt" für seinen Amtskollegen. Josef Pühringer habe "mit der oberösterreichischen ÖVP tapfer gekämpft und den ersten Platz im Land gehalten".

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Große Freude herrschte bei den NÖ Freiheitlichen. Es handle sich um "so ein schönes Ergebnis im Nachbarbundesland", sagte Landesparteichef Walter Rosenkranz. Derartigen Zuspruch werde die FPÖ in zwei Wochen in Wien "auch ganz deutlich spüren", zeigte er sich zuversichtlich. Rosenkranz kündigte zudem an, 2018 in Niederösterreichhinsichtlich Prozenten und Mandaten ebenfalls die "neue politische Normalität" herstellen und die FPÖ zur zweitstärksten Kraft machen zu wollen. Die NÖN berichtete: 
Das historisch beste Ergebnis im Bundesland (16,08 Prozent im Jahr 1998) soll jedenfalls übertroffen werden. 

"Die Angst hat gesiegt", reagierte Robert Laimer, Landesgeschäftsführer der SPÖ Niederösterreich. Im Nachbarbundesland sei "ein klarer Rechtsruck" erfolgt. Was die SPÖ angehe, werden sich "die Freunde in Oberösterreich sicher ihre Gedanken machen und Schlüsse ziehen".

Als "schön, dass die Grünen auch in so einer Situation zugelegt haben", bezeichnete dieniederösterreichische Landessprecherin Madeleine Petrovic das Ergebnis für ihre Partei. Die Leistung der oberösterreichischen Freunde sei daher nicht hoch genug einzuschätzen. Zudem sah Petrovic positiv, dass "gut zwei Drittel" der Wähler nicht auf freiheitliche Politik abfahren würden und "sich nicht von Angst und Unsicherheit leiten haben lassen".

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