Erstellt am 17. Mai 2017, 12:30

von APA Red

VP-NÖ: "Volles Programm für Niederösterreich". Nach dem von der neuen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beim Landesparteitag am 25. März verkündeten Startschuss befindet sich die ÖVP "mitten in der Programmarbeit".

VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner  |  Marschik

Seit dem 9. Mai werden auf Funktionärsebene Bezirkskonferenzen abgehalten, für den 22. Juli kündigte Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner am Mittwoch einen "Programm-Tag" an. Ziel sei es, die richtigen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen zu geben bzw. gemeinsam zu erarbeiten. Die Bürger seien eingeladen, Ideen beizusteuern, betonte Ebner. Anfang 2018 soll dann ein "Programm-Kongress" stattfinden.

In der Pressekonferenz am Mittwoch sprach der Parteimanager zudem von einem "neuen Stil mit neuem Miteinander": Die NÖ Volkspartei folge in ihrer neuen Kommunikationslinie dem Motto "hart in der Sache, fair im Ton, klar in der Debatte".

"Voller Rückhalt" für Kurz

Die Landsleute hätten es satt, dass das Land "schlecht gemacht" würde, kritisierte Ebner in diesem Zusammenhang jüngste Aussagen politischer Mitbewerber von SPÖ, FPÖ und Grünen - dass NÖ ein Entwicklungsland sei, "ausblute", die Arbeitnehmervertretung im Landhaus ein "Spitzelwesen" sei: "Wir haben nicht mit Dreck zurückgeworfen, sondern Argumente eingeworfen."

Zur bundespolitischen Entwicklung erklärte Ebner "vollen Rückhalt" der NÖ ÖVP und "alle Freiheiten in Themenfragen" für den neuen Parteichef Sebastian Kurz: "Was uns im Land stark macht, muss ihm auch ermöglicht werden." Zur Diskussion um die Listenbezeichnung verwies der Landesgeschäftsführer auf zahlreiche Beispiele von Namenslisten in niederösterreichischen Gemeinden, hinter denen die ÖVP stehe.