Erstellt am 09. September 2015, 06:42

von Sonja Planitzer

Gezielte Vernetzung der kirchlichen Hochschulen. Die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten startet mit neuen Kooperationen ins neue Studienjahr 2015/16.

Rektor Knittel: „St. Pölten allein reicht nicht.“  |  NOEN, Planitzer/Zarl

Die beiden niederösterreichischen kirchlichen Hochschulen St. Pölten und Heiligenkreuz starten mit Beginn des Wintersemesters 2015 eine neue Partnerschaft im Studienangebot. Das Studium der Katholischen Religionspädagogik, das seit Jahrzehnten an der St. Pöltner Hochschule (PTH) besteht, soll nun auch gezielt als Studienangebot den Studierenden bzw. Absolventen der Heiligenkreuzer Hochschule geöffnet werden.

Damit werden unter anderem Religionspädagogen für den Schuldienst an höheren Schulen ausgebildet. Ein entsprechendes Abkommen haben Bischof Klaus Küng und Rektor Reinhard Knittel für die Hochschule St. Pölten sowie Rektor P. Karl Wallner für die Hochschule Heiligenkreuz abgeschlossen.

„Wir müssen neue Wege gehen"

Als Pilotprojekt wird es ab dem Wintersemester 2015 eine weitere Kooperation zwischen der PTH St. Pölten und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems geben. Gemeinsam wird in St. Pölten der Fortbildungslehrgang „Konfliktmanagement“ für Religionslehrer angeboten.

„Wir müssen neue Wege gehen. Meine Devise lautet: St. Pölten allein reicht nicht. Durch gezielte Vernetzung wollen wir unsere Religionspädagogik auch anderen anbieten“, sagt Rektor Reinhard Knittel. Er sieht in den Erweiterungen der Angebote der PTH einen wichtigen Schritt auf eine wachsende Verlebendigung der Hochschule.

So wird es ab dem Wintersemester 2015 nicht nur die regulären Studien für Katholische Fachtheologie und Katholische Religionspädagogik geben, sondern es werden auch verstärkt akademisch-theologische Erwachsenenkurse, für die man kein Studium als Vorbedingung braucht und die zum Teil mit Zertifizierungen abschließen, angeboten. Zu diesen Kursen zählen „Ehe und Familie“, „Kultur des Christentums“, „Jahr der Orden: Geschichte und Kultur, Liturgie und Spiritualität – Pastoral und Werke“ sowie „Im Glauben zu Hause – Familie und Sakramente“.