Erstellt am 27. November 2017, 12:58

von Nina Pöchhacker

Schnabl: Partei für sicheres Leben in allen Bereichen. Die SPÖ Niederösterreich geht mit 298 Kandidaten in die Landtagswahl am 28. Jänner. Landesrat und Parteivorsitzender Franz Schnabl betonte in einer Pressekonferenz am Montag, dass die Kandidaten aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen kämen.

LPV LR Franz Schnabl mit den jeweils zwei erstplatzierten KandidatInnen der Bezirke  |  Herbert Käfer

Die Altersspanne liegt bei 21 bis 74 Jahren. Der jüngste ist Mario Brandstetter aus Krems, der älteste Kandidat ist Ewald Pinter aus Gaming. 48 Prozent aller Anwärter sind Frauen.  „Wir stehen für eine Politik des Zusammenhalts, der Menschlichkeit.  Wir wollen ein sicheres Leben in allen Bereichen. Wir sind das Gegengewicht zu Schwarz-Blau im Bund“, führte der Spitzenkandidat aus und warnte vor ähnlichen Einsparungen im Bildungsbereich wie in Oberösterreich.

„Positives Zukunftsbild“

Für Schnabl stehe bei dieser Wahl „die Solidarität auf dem Spiel“. Landtagsabgeordneter Günther Sidl, Spitzenkandidat für den Wahlkreis Melk, sieht die wichtigste Aufgabe der Landespartei im Schaffen eines „positiven Zukunftsbildes“. „Wir sind die Sicherheitspartei, weil wir den Sicherheitsbegriff breiter anlegen und dafür in allen Bereichen kämpfen“, wie er anhand dreier Anträge verdeutlichte, die alle im Landtag abgelehnt worden sind. Weder der Mindestlohn von 1.700 Euro brutto, noch die „Aktion 20.000“ für über 50-Jährige oder das 365-Euro-Ticket für öffentliche Verkehrsmittel in Niederösterreich haben eine Mehrheit gefunden.

Fairer Wahlkampf

Für einen sachlichen Wahlkampf hat man den anderen Parteien auch ein Fairnessabkommen vorgeschlagen, welches unbeantwortet blieb. Die SPÖ startet mit ihrem Wahlkampfauftakt offiziell am 6. Jänner,  denn die Menschen hätten zu Weihnachten „andere Sorgen als schon überall wieder Plakate zu sehen“, wie Schnabl begründete. Bei diesem Auftakt werde die Partei auch ein Arbeitsprogramm vorstellen. Die Ankündigung der ÖVP am 8. Jänner mit dem Wahlkampf zu beginnen stimme nicht, denn „die erste Plakatserie mit dem berühmten Wort mit den drei Buchstaben hängt ja jetzt schon“.