Erstellt am 27. Januar 2016, 14:20

von APA/Red

SPÖ NÖ kritisiert von FPÖ geforderte Ausgangssperre. Die niederösterreichischen Sozialdemokraten kritisieren die Forderung des freiheitlichen Landtagsklubs nach einer Ausgangssperre für männliche Asylwerber ab der Dämmerung bis zum Morgengrauen.

Die FPÖ habe damit "einmal mehr die Grenze des politischen, guten Geschmacks überschritten und die Diskussion mit einem skandalösen Aspekt ergänzt", teilte Landesgeschäftsführer Robert Laimer mit.

"Was soll als nächstes kommen?", fragte Laimer in einer Aussendung am Mittwoch und nannte eigene Züge, Busse und Geschäfte für Asylwerber als Beispiel. "Müssen sie die Straßenseite wechseln, um 'echten' Österreichern Platz zu machen?" Er trete klar dafür ein, dass Asylwerber ihren Pflichten nachkommen und gesellschaftliche Normen einhalten, aber im Gegenzug auch Rechte haben.

Der Landesgeschäftsführer sah "durch derartige hetzerische Vorschläge und Pauschalverurteilungen auch die Integration der Kriegsflüchtlinge gefährdet".

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