Erstellt am 31. März 2016, 10:24

von Martin Gebhart

Stadler: Kritik an Wohnbauleistung. Laut SPÖ-Landesvorsitzenden müsste mehr gebaut werden. Konter aus Sobotka-Büro.

Bürgermeister Matthias Stadler  |  NOEN, mss

Karl Wurm, Obmann der Gemeinnützigen Bauvereinigung, hatte gefordert, dass mehr Wohnraum geschaffen wird. Das hat nun SPÖ-Landesparteivorsitzender Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten, aufgegriffen.

Auch er fordert, dass mehr Wohnungen errichtet werden. Stadler: „Ich gehe da mit den gemeinnützigen Bauvereinigungen konform. Die derzeitige Wohnbauleistung bleibt leider hinter dem Bedarf zurück, was vor allem in größeren Gemeinden durch die hohen Grundstückspreise verschärft wird.“ In St. Pölten setze man deswegen verstärkt auf Baurechtsgründe, um leistbares Wohnen zu ermöglichen. Gleichzeitig forderte Stadler, dass die überbordenden Bauvorschriften eingedämmt werden.

Im Land kann man die Kritik, dass zu wenig Wohnraum geschaffen werde, nicht nachvollziehen. Aus dem Büro Sobotka heißt es dazu, dass NÖ rund 23 Prozent aller Wohnungsbauten in Österreich verzeichne, dafür aber nur 17 Prozent der Bundesmittel erhalte. Jedes Jahr würde man die Wohnbaugelder des Bundes auch noch aufstocken. Von dem intensiven Mitteleinsatz profitiere St. Pölten überproportional.