Orth an der Donau

Erstellt am 06. Juli 2017, 16:03

Runder Tisch zu Shire. Im Büro von Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (VP) fand heute ein runder Tisch zum Jobabbau bei Shire in Orth/Donau statt. Dabei wurden die Möglichkeiten für die freigestellten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen diskutiert.

Claus Zeppelzauer (ecoplus; v. l.), Karl-Heinz Hofbauer (Shire - Board Member), Alexander Herget (Shire - Site Leader Orth), Michael Moll (accent Gründerservice), Landesrätin Petra Bohuslav, Karl Fakler (AMS NÖ-Geschäftsführer), Helmut Miernicki (Geschäftsführer ecoplus) und Doris Agneter (NÖBEG).  |  NLK/Reinberger

Der britisch-irische Biotechnologiekonzern Shire hatte kürzlich erst verkündet, Teile etwa der Produktion und Forschung aus Orth zu transferieren. 650 Mitarbeiter wurden beim AMS-Frühwarnsystem angemeldet. Landesrätin Bohuslav zu den Ergebnissen: "Im heutigen Gespräch wurde seitens Shire erneut bestätigt, dass man an Lösungen für die betroffenen ArbeitnehmerInnen arbeitet.

So wurde bereits eine Arbeitsstiftung eingerichtet. Derzeit werden persönliche Gespräche mit den MitarbeiterInnen geführt. Gemeinsam mit den anwesenden Experten aus dem Wirtschaftsressort, dem AMS, dem aws und Shire wurden weitere Möglichkeiten diskutiert um den Betroffenen ein möglichst breites Auffangnetz zu bieten. Bereits nächste Woche wird das AMS in Informationsveranstaltungen in Orth an der Donau Betroffene über AMS Leistungen informieren. Das AMS bekommt dabei Unterstützung vom RIZ Gründerservice und von Accent Gründerservice.

Es geht hier um die Möglichkeit Neugründungen von  MitarbeiterInnen auszuloten und zu forcieren. Weiters wurde vereinbart, dass das Netzwerk der ecoplus Technopole und Cluster freie Stellenangebote im niederösterreichischen Life Science Bereich screent und Shire zur Information in Mitarbeitergesprächen zur Verfügung stellt. Diese Informationen werden auch der AWS zur Verfügung gestellt, welches Unterstützung durch das Beschäftigungsbonus Programmes des Bundes für Unternehmen prüfen wird. Die Gespräche sind konstruktiv verlaufen, alle Beteiligten haben zugesagt, alle bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen um Hilfestellung anzubieten."