Erstellt am 16. März 2016, 06:04

von Anita Kiefer

Studie als Waffe gegen Atomkraftwerk. Land NÖ gibt Sicherheitsstudie in Auftrag, die Gefahren des AKW Dukovany erheben soll.

VP-Energielandesrat Stephan Pernkopf (v. l.), Global 2000-Antiatomexpertin Patricia Lorenz und EVN-Vorstandssprecher Peter Layr im AKW Zwentendorf, das nie in Betrieb ging.  |  NOEN, Gabriele Moser

2016 jähren sich zwei Atomkraft-Katastrophen: Das Reaktorunglück von Tschernobyl zum 30. und jenes von Fukushima zum fünften Mal. In regelmäßigen Abständen gebe es auch heute Meldungen über Störfälle von Atomkraftwerken, betonte Energie-Landesrat Stephan Pernkopf (VP) bei einem Termin mit EVN-Vorstandssprecher Peter Layr und Global 2000-Antiatomexpertin Patricia Lorenz im stillgelegten AKW Zwentendorf.

Sicherheitsmängel aufdecken

Was das tschechische AKW Dukovany angeht, will das Land NÖ den Ausbau und die Laufzeitverlängerung von bestehenden Reaktoren verhindern. Es werde daher eine Sicherheitsstudie beim Institut für Geodynamik an der Universität Wien in Auftrag gegeben werden, so Pernkopf. Die Studie (Kostenpunkt: 45.000 Euro) soll Sicherheitsmängel aufdecken. Ergebnisse soll es im Herbst 2016 geben. Pernkopf: „Diese Untersuchungen werden wir den tschechischen Behörden vorlegen.“