Erstellt am 19. Mai 2016, 05:34

von NÖN Redaktion

„Aus“ für fossile Energie. Klimawandel und Wende in der Energiepolitik wurden in Melk diskutiert.

Die Umweltministerinnen Marlies Amann-Marxer (Liechtenstein), Doris Leuthard (Schweiz), Barbara Hendricks (Deutschland), Gastgeber Umweltminister Andrä Rupprechter, Luxemburgs Ministerin Carole Dieschbourg und NÖ Umweltlandesrat Stephan Pernkopf im Stift Melk.  |  NOEN, Walter Fahrnberger

Die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens aus dem Vorjahr stand im Mittelpunkt des Treffens aller deutschsprachigen Umweltminister im Stift Melk. Österreichs Minister Andrä Rupprechter unterstrich dabei das Vorhaben, bis 2050 völlig aus der fossilen Energie auszusteigen. Laut Rupprechter gibt es schon Diskussionen, ob es überhaupt noch sinnvoll sei, in neuen Häusern Ölheizungen einzubauen. Ziel sei es zudem, bis 2030 den Strom zur Gänze aus erneuerbarer Energie zu erzeugen, was Niederösterreich schon 2015 erreicht hat.

In Melk wurde auch die Skepsis gegenüber dem Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA untermauert. „Unsere hohen Produktions- & Umweltstandards dürfen nicht gefährdet werden“, betonte NÖ-Umweltlandesrat Pernkopf.