Erstellt am 17. November 2014, 10:03

von Martin Gebhart

Forschungen zur Demokratie. Gutachter haben interuniversitäres Projekt der Donau-Uni zur Politik-Forschung mit Bestnoten bewertet.

Universitätsprofessor Peter Filzmaier hat das interuniversitäre Netzwerk »netpol« gegründet.  |  NOEN, Foto: NLK ERNST REINBERGER
Von einem „wunderschönen Ergebnis auf wissenschaftlicher Ebene“ sprach Landeshauptmann Erwin Pröll, als das Ergebnis einer internationalen Überprüfung des Netzwerks „netpol“ verkündet werden konnte. Gutachter hatten es in den Bereichen Forschung, Lehrtätigkeit sowie Organisation und Kommunikation mit Bestnoten versehen. Das Projekt läuft noch bis 2016.

Geschaffen hatte das internationale Doktoratsstudium Universitätsprofessor Peter Filzmaier gemeinsam mit der Donau-Universität Krems und dem Land. Dabei arbeitet man mit Universitäten in Graz, Budapest, Berlin, Rumänien sowie externen Netzwerkpartnern zusammen. Ziel ist die Forschung in den Bereichen der Politik und der Medien, vom Demokratieverständnis bis hin zu Entwicklungen in Europa. Beispielhaft nannte Filzmaier etwa eine Dissertation über das politische Denken von Migranten.

Derzeit werden von diesem Netzwerk rund zehn Dissertanten betreut. Ob es 2016 verlängert wird, ist noch nicht klar.