Erstellt am 03. Juli 2017, 02:00

von NÖN Redaktion

„Wahlfreiheit“ für Familien. Interessenvertretung der NÖ Familien lud zu Gipfel in NÖ Landhaus. Zahlreiche Forderungen an die Landespolitik.

Diskussion über Familienpolitik: Günter Danhel (Institut für Familienforschung), Bernhard Wieland (Kinderfreunde NÖ), IV-Familie-Präsident Josef Grubner, Irene Bamberger (NÖ Familienbund), Waltraut Riegler (IV-Kuratoriumsvorsitzende), Gernot Schandl (FPÖ-Familienverband), Moderator NÖN-Chefredakteur Martin Gebhart  |  Marschik

Unter dem Titel „NÖ Familienpolitik – Quo vadis?“ lud Präsident Josef Grubner all jene Familienorganisationen zu einer gemeinsamen Veranstaltung ins Landhaus, die in seiner Interessenvertretung IV-Familie verankert sind. Am Ende gab es ein Paket von ideologisch unterschiedlichsten Forderungen an die Landespolitik. Gemeinsam war nur, dass man für die Familien „Wahlfreiheit“ fordert. In allen Lebensbereichen – von der Art der Kinderbetreuung bis zur Wahl der Schulform.

Die Forderungen für ihre Verbände formulierten Irene Bamberger (NÖ Familienbund), Bernhard Wieland (NÖ Kinderfreunde), Günter Danhel (Institut für Familienforschung) und Gernot Schandl (Freiheitlicher Familienverband). Während Wieland das Land attackierte, weil zu wenig getan werde, um Voraussetzungen für eine individuelle Lebensgestaltung zu schaffen, forderte Günter Danhel einen eigenen Familienausschuss im NÖ Landtag.

Gernot Schandl verwies darauf, dass bei Verkehr und Wohnbau zu wenig an Familien gedacht werde. Und Irene Bamberger legte ihren Fokus auf gute Eltern-Kind-Beziehungen, die erlernt werden können.

Ihr grundsätzliches Bekenntnis zur Familie legte VP-Landesrätin Barbara Schwarz zu Beginn ab: „Diese Maßnahmen können nur dann erfolgreich greifen, wenn die Gesellschaft Kinder als Bereicherung erkennt und Familien ihre individuelle Lebensform leben können.“

Übrigens: Jene Politiker, die sich die Forderungsreden anhörten, waren VP-Landtagsabgeordnete Doris Schmidl sowie Nationalratsabgeordnete Anneliese Kitzmüller und Landtagsabgeordneter Udo Landbauer von der FPÖ. Unter den Gästen auch Familien-Bischofsvikar Helmut Prader.