Erstellt am 21. September 2015, 09:07

von NÖN Redaktion

Waldhäusl: "Erst 2018 wird sich die Landespolitik ändern". Die FPÖ, die seit der Wahl 2013 kein Regierungsmitglied mehr stellt, fühlt sich in der Rolle der reinen Oppositionspartei wohl. Das Übereinkommen mit den Grünen, dass man sich gegenseitig unterstützt, um Anträge einbringen zu können, hält.

Gottfried Waldhäusl  |  NOEN, René Denk

Klubobmann Gottfried Waldhäusl: „Wir haben einen gemeinsamen Gegner und der heißt ÖVP.“ An der Politik der ÖVP habe sich auch durch deren Übereinkommen mit der SPÖ nichts geändert, so Waldhäusl: „Ändern wird sich die Landespolitik erst 2018, wenn die absolute Mehrheit der ÖVP fällt.“

Waldhäusl, der mittlerweile auch Vizebürgermeister in Waidhofen/Thaya ist, wird bei dieser Wahl 2018 wohl wieder dabei sein. Nachsatz: „Wenn es die Partei will.“ Allerdings keinesfalls als Spitzenkandidat. Waldhäusl: „Um Erwin Pröll zu zitieren: Meine Lebensplanung schaut anders aus.“

Er könne sich FP-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz aus Krems gut in dieser Rolle vorstellen. Waldhäusl: „Ohne den Parteigremien vorgreifen zu wollen, könnte ich mir persönlich vorstellen, dass der Landesparteiobmann Spitzenkandidat ist und dann eine Regierungsfunktion übernimmt.“