Erstellt am 01. Dezember 2015, 05:33

von Martin Gebhart

Zivilschutz: Neue Struktur. FPÖ ortet finanzielle Probleme beim NÖ Zivilschutzverband.

 |  NOEN, Philipp Monihart

Präsident Hofbauer weist diese als falsch zurück. Dennoch soll Verband im Jänner komplett neu aufgestellt werden. Elf Punkte umfasst die Anfrage der FPÖ an ÖVP-Landesrat Stephan Pernkopf zum Thema „Finanzielle Probleme im Zivilschutzverband NÖ“ (NÖZSV). Landtagsabgeordneter Erich Königsberger will dabei alles rund um die Finanzen wissen. Bis hin zu der Frage, ob Gehälter an die hauptamtlichen Mitarbeiter nicht ausbezahlt worden sind. NÖZSV-Präsident Johann Hofbauer weist die Gerüchte, auf denen die Anfrage basiert, als falsch zurück. Hofbauer zu den Finanzen: „Heuer ist ein positives Ergebnis zu erwarten.“

Lediglich in den vergangenen zwei Jahren habe es ein negatives Ergebnis gegeben, das aber mit Rücklagen ausgeglichen werden konnte.

Zukunft des Verbandes

Hofbauers Augenmerk gilt mehr der Zukunft des Verbandes, wie dieser neu aufgestellt werden wird. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die in der Vorwoche dem Vorstand die ersten Ergebnisse präsentierte. Einer der entscheidenden Punkte dabei: Künftig soll es einen hauptamtlichen Geschäftsführer des Zivilschutzverbandes geben. Derzeit ist Hofbauer Präsident und Geschäftsführer in einem. Gleichzeitig soll eine Funktionärsebene aufgelassen und die Struktur effizienter gestaltet werden. Der NÖZSV wird außerdem ein neues Statut erhalten.

Das alles wird bei der Generalversammlung am 26. Jänner abgesegnet werden. Hofbauer selbst wird dann nicht mehr für die Führungsposition zur Verfügung stehen. Als möglicher Nachfolger wird bereits der Bad Vöslauer Landtagsabgeordnete Christoph Kainz gehandelt.

Künftig wird es wohl auch weniger Geld vom Land geben. Hofbauer: „Wir werden die Effizienz steigern, sodass wird dann mit weniger Geld vom Land auskommen werden.“