Erstellt am 26. Juli 2016, 12:01

NÖ Kliniken bringen 2,4 Milliarden an Wertschöpfung. Die NÖ Kliniken lösen inklusive Zulieferer 2,4 Milliarden Euro an Wertschöpfung pro Jahr aus, davon bleiben 1,51 Milliarden in Niederösterreich.

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Regional werden mehr als 37.500 Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt, davon 20.500 an den 27 Standorten. Diese Zahlen nannte Landesrat Karl Wilfing in einer Pressekonferenz mit Landesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) am Dienstag in St. Pölten.

Mehr als 6.000 Firmen profitieren von den NÖ Landes- und Universitätskliniken, davon mehr als 2.700 im Bundesland, verwies Wilfing auf eine Studie von Universitätsprofessor Gottfried Haber. Demnach bringen die Krankenhäuser eine direkte Bruttowertschöpfung von 1,15 Milliarden Euro. Davon bleiben 734 Millionen in der Region. Rechnet man die Folgeeffekte mit ein, ergebe sich eine Gesamtwertschöpfung für das Bundesland von mehr als 1,51 Milliarden Euro. "Je 1.000 Euro eingesetzter Landesmittel wird eine regionale Wertschöpfung von 1.500 Euro erzielt", sagte Wilfing.

Bohuslav sprach von positiven Auswirkungen der Spitäler nicht nur auf die Bauwirtschaft und Zulieferfirmen wie Lebensmittelhersteller: Profitieren würden auch die Bereiche Forschung und Wissenschaft sowie der Gesundheitstourismus, der für ein Drittel der 6,8 Millionen Nächtigungen jährlich in Niederösterreich sorge. Die Landesrätin nannte unter anderem die Technopole Krems und Wiener Neustadt mit Schwerpunkten auf Medizin und Medizintechnik. Im Bereich Krebstherapie habe das Ionentherapie- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt derzeit 155 Beschäftigte, im Vollbetrieb ab Spätherbst sollen es 180 sein.