Erstellt am 14. Januar 2016, 13:40

von Heinz Bidner

43% aller Arbeitslosen haben nur Pflichtschulabschluss. Land NÖ will Qualifizierungsmaßnahmen weiter vorantreiben und dafür alle Kofinanzierungsgelder aus Brüssel abholen.

VP-Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka: »Es hat keinen Sinn, am Bedarf vorbei zu bauen.«  |  NOEN, Erich Marschik
„Das Wesentliche, das wir in den nächsten Jahren zu tun habe, ist, Menschen zu qualifizieren“, sagt der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesvize Wolfgang Sobotka (VP). So hätten etwa 43 Prozent aller Arbeitslosen lediglich einen Pflichtschulabschluss vorweisen.
 
Angesichts der angespannten Lage am Arbeitsmarkt und sich laufend ändernder Berufsbilder sollen Aus- und Weiterbildungsprojekte weiter angepasst werden. Beispielsweise solle das Projekt GemA50+ für Arbeitslose über 50 Jahren ausgeweitet werden, so Sobotka. Die Bildungsberatung und Bildungsförderung sollen weiter regionalisiert werden.
 
Das Land will jedenfalls alle möglichen EU-Kofinanzierungsmittel für Jobmarktprojekte abholen. Bis 2020 wären das rund 19,5 Millionen Euro, weiß Sobotka.