Erstellt am 22. Dezember 2015, 03:18

von Anita Kiefer und Daniel Lohninger

Bank Austria: Details erst 2016. Die UniCredit-Tochter will bis 2018 rund ein Drittel der Österreich-Filialen einsparen.

Jede dritte Bank Austria-Filiale wird bundesweit geschlossen. Welche das sein werden, wird erst 2016 erarbeitet.  |  NOEN, APA/ROBERT JAEGER

Die italienische UniCredit hat den Sparstift angesetzt. Zwar darf ihre Österreich-Tochter, die Bank Austria, ihr Privatkundengeschäft nun doch behalten - um es selbst zu sanieren. Bis 2018 wird die Bank Austria daher ihr Filialnetz von 191 auf 120 bundesweit reduzieren.

Wie viele Filialen in Niederösterreich betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Auch wie und wo genau die Schließungen durchgeführt werden, sei noch offen, so ein Bank Austria-Sprecher gegenüber der NÖN. Darüber werde man sich 2016 Gedanken machen. Es werden aber „eher Ballungsräume“ sein, in denen Filialen zusammengelegt werden, heißt es. Die drei Bank Austria-Standorte in der Landeshauptstadt St. Pölten jedenfalls werden bleiben, das ist fix. In Niederösterreich sind aktuell 380 Personen bei der Bank Aus-tria beschäftigt.

Im Zuge des von UniCredit aufgelegten Sparkurses sollen die Sach- und Personalkosten ab 2018 österreichweit bei der Bank Austria um 300 Millionen Euro niedriger sein als im Jahr 2014. Damit würden diese Kosten um 18 Prozent reduziert werden.