Erstellt am 26. Januar 2016, 09:33

von Anita Kiefer

Flughafen Wien auf Wachstumskurs. Der Flughafen Wien konnte im Vorjahr seine Passagierzahlen steigern. Auch 2016 soll es hier ein Wachstum geben. Steigerungen werden auch beim Umsatz erwartet.

Der Flughafen Wien konnte 2015 die Passagierzahlen steigern. Auch für 2016 wird wieder ein Anstieg erwartet.  |  NOEN, APA/Hans Klaus Techt

2015 hatte der Flughafen Wien 22,8 Millionen Passagiere – ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2014. Das gaben die Flughafen-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Grund dafür seien die neuen Langstrecken, die neuen Flugverbindungen und Frequenzerweiterungen. Und mit einem Wachstum soll es auch 2016 weitergehen. Der Anstieg wird im Bereich zwischen null und zwei Prozent erwartet, so die Flughafen-Vorstände.

Gute Entwicklung etwa bei Nordamerika

Besonders gut entwickelt hat sich der Passagierverkehr nach Nordamerika (plus neun Prozent gegenüber 2014) und in den Nahen und Mittleren Osten (plus 8,2 Prozent). Immerhin noch 3,8 Prozent Plus gab es beim Passagieraufkommen in den Fernen Osten. Das höchste Passagieraufkommen gab es bei der Destination Frankfurt mit 598.015 Passagieren, gefolgt von London mit 512.032 Passagieren und Zürich mit 481.952 Passagieren.

Leichte Abstriche musste der Flughafen 2015 im Cargo-Bereich hinnehmen. Das Frachtvolumen sank um 1,3 Prozent auf 272.575 Tonnen.

Was die Finanzen betrifft, ist man beim Flughafen Wien durchwegs optimistisch für das neue Jahr. Der Umsatz des börsennotierten Unternehmens wird für heuer auf rund 675 Millionen Euro geschätzt. Das EBITDA wird bei rund 280 Millionen Euro erwartet, und auch das Nettoergebnis soll – nach voraussichtlich 95 Millionen Euro im Vorjahr – auf gut 105 Millionen Euro anwachsen.

Der Flughafen Wien wird 2016 seine Investitionen erhöhen. Während 2015 noch 65 Millionen Euro an Investitionen eingeplant waren, werden es heuer rund 95 Millionen Euro sein, so Flughafen-Vorstand Ofner.

Sinken soll 2016 die Nettoverschuldung – und zwar auf unter 400 Millionen Euro.