Erstellt am 24. Mai 2016, 07:04

von Teresa Sturm

Weniger Umsatz bei Agrana. Der Umsatz ging bei Agrana zurück, dafür stieg der Betriebsgewinn. Im Bereich Zucker gab es Einbußen.

Am Gmündner Standort, wo 350 Mitarbeiter beschäftigt sind, wird heuer vermehrt investiert, um den asiatischen Export-Markt zu forcieren.  |  NOEN, Agrana

Der Konzern Agrana (Sitz: Tulln) konnte in den Bereichen Frucht (+2 Prozent) und Stärke (3,1 Prozent) zulegen. Dafür machte das Unternehmen Einbußen von acht Prozent im Bereich Zucker.

„Am Weltmarkt sind die Preise relativ niedrig gewesen 2015, erst in den letzten Wochen hat es hier eine signifikante Verbesserung gegeben“, sieht Vorstandsmitglied Fritz Gattermayer den Entwicklungen am Zuckermarkt optimistisch.

Der Umsatz ist 2015 von 2,493 Milliarden Euro auf 2,477 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg von 121,7 Millionen Euro auf 129 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014/2015. Der Konzerngewinn hingegen sank um 4,4 Prozent auf 80,9 Millionen Euro.

In Standort Gmünd investieren

„Mehr denn je profitieren wir von unserer Diversifizierung in drei Standbeine, mit der wir ein respektables Jahresergebnis erzielten“, sagt Johann Marihart, Agrana-Vorstandsvorsitzender. Für das kommende Geschäftsjahr geht er beim Konzernumsatz von einem moderaten Anstieg aus.

Investiert wird im laufenden Jahr in NÖ in den Standort Gmünd im Bereich Säuglingsmilchnahrung. In die Kartoffelstärkefabrik dort sollen 6,5 Millionen Euro fließen.