Erstellt am 04. November 2015, 06:47

von Karl Pröglhöf

Blut ohne Schadstoffe. Kremser Kleinunternehmen innerhalb des Frenius-Konzerns führend bei der Entwicklung von Adsorber-Produkten.

Wolfram Strobl mit einem der neu entwickelten Produkte.  |  NOEN, Johann Lechner

Bestmögliche Wirkung ohne schädliche Nebenwirkungen für den Patienten – so lautet das Ziel von Fresenius Medical Care Adsorber Tec bei der Entwicklung von Adsorberstoffen zur Blutreinigung bei Nieren- und Leberproblemen oder Autoimmunerkrankungen und schweren Allergien. Jetzt feierte das Unternehmen im Kremser Biotechnologiezentrum sein fünfjähriges Bestehen.

Die Wurzeln der Kleinfirma (mit mittlerweile mehr als 50 Mitarbeitern) innerhalb des weltweit agierenden Fresenius-Pharma-Konzerns liegen in der Donau-Universität. „Das Dreieck zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung ist an diesem Standort einer unserer Erfolgsfaktoren“, betont Generalmanager Wolfram Strobl.

Das Kompetenzzentrum für Forschung und Produktion der Adsorberstoffe stellt mittlerweile 100.000 Einheiten pro Jahr her. Die Exportrate beträgt 100 Prozent, was aber nicht heißt, dass die Medikamente nicht auch in Österreich zum Einsatz kommen. Der Umsatz liegt bei 10 Millionen Euro.