Erstellt am 31. Mai 2016, 07:24

von NÖN Redaktion

Gutes Jahr trotz Schadens. Den Bundesforsten setzten Schäden und Holzpreise zu. Trotzdem positive Bilanz.

 |  NOEN, Symbolbild

Hitze, Wind, Schneebruch. Die Natur stellte die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) vor viele Herausforderungen im vergangenen Jahr. 2015 musste das Unternehmen Schadholz von 66 Prozent hinnehmen.

In Niederösterreich waren es sogar knapp 70 Prozent (rund 220.000 Erntefestmeter) Schadholz. Hauptgrund sei dafür der Schneebruch im Waldviertel, heißt es von den ÖBf.

Die Bundesforste sind in Niederösterreich mit zwei Forstbetrieben und einem Nationalparkbetrieb vertreten. In Summe bewirtschaften die ÖBf in NÖ eine Fläche von rund 90.000 Hektar. Die Holzerntemenge betrug etwa 320.000 Festmeter Holz.

Sinkender Holzpreis

Neben den Schäden im Vorjahr machte der sinkende Holzpreis den ÖBf zu schaffen. Dieser sank von durchschnittlich 79,40 Euro pro Festmeter 2014 auf 74,20 Euro pro Festmeter im Jahr 2015.

Dennoch lag die Betriebsleistung stabil bei 230,2 Millionen Euro (2014: 234,6 Millionen Euro), ebenso wie das operative Ergebnis (EBIT) mit 24,8 Millionen Euro.

Trotz der schwierigen Umstände tätigten die ÖBf eine Rekordinvestition. „In Summe flossen fast 25 Millionen Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energie, Fischerei, Immobilien und Forstinfrastruktur“, sagt Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien.-ts-