Erstellt am 13. Oktober 2016, 11:51

Agrana: Keine größeren Einflüsse auf unser Geschäft. Das EU-Kanda-Handelsabkommen CETA hat auf das Geschäft des Zucker-, Frucht- und Stärkekonzerns Agarana unmittelbar keine größeren Einflüsse, so Konzernchef Johann Marihart am Donnerstag.

Johann Marihart  |  NOEN, Unkart

Er sieht darin vor allem eine Frage der Rentabilität und Kosten. Es gebe vonseiten der Agrana keine Bedenken.

Durchkonstruiert könnte es eventuell sein, dass aus den USA Alkohol nach Kanada geliefert werde und von dort wieder nach Europa, sofern sich das rentiere. Eine zweite Thematik sei der Zuckerbereich, in den oft auch um die Verbindung USA, Mexiko, Kanada gehe. Beides sei aber durch hohe Frachtkosten unwahrscheinlich.

Marihart verwies auf die regierungsmäßige Entscheidung. CETA sei anders verhandelt worden als TTIP, man habe sich vorher über die sensiblen Themen unterhalten, Quoten festgelegt und die Themen abgearbeitet, so wie man es tun sollte.