Erstellt am 29. Juni 2016, 05:36

von NÖN Redaktion

Brain-Power gegen globale Konkurrenz. NÖ Wirtschaftsdelegation besuchte zwei deutsche Bundesländer, um sich Ideen in Sachen Industrie 4.0 zu holen.

Bei der Delegationsreise nach Deutschland: ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki (v.l.), Siemens AG Österreich-Direktor Franz Proksch, Kerstin Koren (Amt NÖ Landesregierung), Landesrätin Petra Bohuslav, Kurt Hofstädter (Siemens AG Österreich), Christian Lamm (Siemens AG – kaufmännischer Leiter Werk Amberg).  |  Siemens AG

In die beiden deutschen Bundesländer Baden-Württemberg (Stuttgart) und Bayern (Amberg) führte eine Delegation rund um VP-Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die jüngste Studienreise. Die Delegationsteilnehmer besuchten die Industrie 4.0-Leitbetriebe Siemens AG und Porsche AG.

„Betriebe in Deutschland und Österreich können nicht in einem globalen Wettbewerb der niedrigsten Lohnkosten bestehen. Wir müssen uns mit Innovationen und der Brain-Power unserer Mitarbeiter gegenüber der globalen Konkurrenz durchsetzen“, so Bohuslav. Unternehmen und Politik müssten dabei die Anstrengungen erhöhen, um mit Ländern wie China und den USA mithalten zu können.

„Sowohl die von uns besuchten Betriebe in Deutschland als auch viele Unternehmen in Niederösterreich erkennen das riesige Potenzial, das im Thema Industrie 4.0 steckt“, betont die Landesrätin. Sie traf im Zuge der Reise auch die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, Theresia Bauer.

Betriebe mit Masterplan unterstützen

In Niederösterreich gibt es in der Automatisierungs- und Fertigungstechnik 1.500 Unternehmen mit 60.000 Beschäftigten und einer Wertschöpfung von rund fünf Milliarden Euro. NÖ will seine Betriebe mit einem Masterplan unterstützen, etwa mit einem Förder-Call zu Konzepten der digitalen Wertschöpfung.