Erstellt am 04. November 2015, 17:01

von Anita Kiefer

Doka schalt Planetarium in München. In Garching nahe München entsteht aktuell ein Planetarium, das der Form eines Doppelsternsystems nachempfunden ist. Die Schalung kommt von der Doka-Niederlassung in München.

 |  NOEN, Picasa
In einem Doppelsternsystem wird die Masse von einem Stern zum anderen übertragen, wodurch eine Supernovaexplosion entsteht – daher der Name des Projekts. Die besonderen Herausforderungen an diesem Prestigeprojekt sind unter anderem folgende: Hauptherausforderung sind die konvexen und konkaven Wände – der Betonbau weitet sich in den unteren Bereichen nach oben hin auf, im oberen Bereich neigen sich die Wände wieder zueinander hin.

Die Schalungselemente sind jedes für sich ein Unikat. Außerdem muss die Anlieferung just-in-time, also genau dann, wenn die Teile auf der Baustelle gebraucht werden, erfolgen.

x  |  NOEN, Doka

Rund 25.000 Formplatten benötigt

Baubeginn war Anfang 2015, seit April produziert die Doka – zum Teil auch in Österreich  – Fertigungskörper für die Schalung. In Summe benötigt Doka für die Schalung bis zu 25.000 Formplatten. Die Schalungsarbeiten werden noch bis Ende des Jahres dauern. Offizielle Eröffnung des ESO Supernova Planetariums und Besucherzentrums – so der offizielle Name – ist für Mitte 2017 geplant.
Über die Kosten des Projekts gibt es übrigens keine Angaben – das Planetarium ist eine Schenkung.
 
Die Doka-Gruppe ist ein Unternehmen der Umdasch-Gruppe mit Sitz in Amstetten und beschäftigt rund 6.000 Personen weltweit.