Erstellt am 11. November 2015, 06:47

von Anita Kiefer

Doka schalt Sternwarte. Die Doka-Niederlassung in München führt die Schalungsarbeiten eines Planetariums durch, das in Garching entsteht.

Das Planetarium in Garching bei München wird voraussichtlich Mitte 2017 eröffnet.  |  NOEN, Doka

Die Schalungstechnik der Doka-Gruppe mit Stammsitz in Amstetten hat sich in der Vergangenheit mit mehr als nur einem Projekt einen Namen gemacht. Den Burj Khalifa in Dubai, den Kingdom Tower in Saudi Arabien und den Park Avenue Tower in New York, um nur einige Beispiele zu nennen, hat Doka bereits geschalt. Jetzt ist das Unternehmen gerade dabei, das nächste Prestigeprojekt umzusetzen: In Garching nahe München entsteht ein Planetarium, das der Form einer Supernova nachempfunden ist – die Schalung kommt von Doka.

Hauptherausforderung an diesem Projekt sind die konvexen und konkaven Wände – der Betonbau weitet sich in den unteren Bereichen nach oben hin aus, im oberen Bereich neigen sich die Wände wieder zueinander hin.

Die Schalungselemente sind jedes für sich ein Unikat. Außerdem muss die Anlieferung just-in-time, also genau dann, wenn die Teile auf der Baustelle gebraucht werden, erfolgen.

Baubeginn war Anfang 2015, seit April produziert die Doka – zum Teil auch in Österreich – Fertigungskörper für die Schalung. In Summe benötigt Doka für die Schalung bis zu 25.000 Formplatten.

Eröffnung Mitte 2017 geplant

Die Schalungsarbeiten werden noch bis Ende des Jahres dauern. Offizielle Eröffnung des ESO Supernova Planetariums und Besucherzentrums – so der offizielle Name – ist für Mitte 2017 geplant. Über die Kosten des Projekts gibt es übrigens keine Angaben – das Planetarium ist eine Schenkung.

Die Doka-Gruppe ist ein Unternehmen der Umdasch-Gruppe mit Sitz in Amstetten und beschäftigt rund 6.000 Personen weltweit.