Erstellt am 28. September 2015, 11:44

von Anita Kiefer

Erfolgreiche Hotline. Seit zehn Jahren gibt es sowohl die Wohnbauhotline als auch den Gestaltungsbeirat in Niederösterreich. 2005 wurden sowohl die NÖ Wohnbauhotline als auch der NÖ Gestaltungsbeirat ins Leben gerufen.

Zogen Bilanz über zehn Jahre NÖ Wohnbauhotline und NÖ Gestaltungsbeirat: Helmut Frank (Abteilungsleiter NÖ Wohnbauförderung; v. l.), Anne Mautner-Markhof (Vorsitzende Gestaltungsbeirat) und VP-Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka.  |  NOEN, NLK Filzwieser

Die NÖ Wohnbauhotline gibt Auskunft über drei Themenbereiche, so der Abteilungsleiter NÖ Wohnbauförderung, Helmut Frank, anlässlich der Zehn-Jahres-Bilanz: Dies sind die Bereiche Eigenheimförderung und -sanierung, Wohnzuschuss und Wohnbeihilfe sowie Wohnservice.

Jährlich 20.000 Anrufe bei Hotline

Pro Jahr gibt es 20.000 Anrufe bei der NÖ Wohnbauhotline und 500.000 Zugriffe auf die Website www.wohnservice.at . Insgesamt haben in zehn Jahren 215.000 Niederösterreicher bei der NÖ Wohnbauhotline angerufen.

Der NÖ Gestaltungsbeirat wurde ins Leben gerufen, um „die Qualität im heimischen Wohnbau nachhaltig zu verbessern“, so der zuständige VP-Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka. Jedes Wohnbauprojekt muss in Niederösterreich in den Gestaltungsbeirat. Bei Projekten ab 30 Wohneinheiten muss es ein Architektur- und Planungsauswahlverfahren geben.

Außerdem sei der NÖ Gestaltungsbeirat – dieses Gremium besteht aus einem Vertreter der jeweiligen Gemeinde, einem Vertreter des Bauträgers, drei Fachgutachtern und dem Planer des Projekts – eine wesentliche Grundlage für eine reibungslosere Abwicklung bei Bauverhandlungen. „Gute Architektur muss nicht teuer sein“, betonte die Vorsitzende des Gestaltungsbeirats, Anne Mautner-Markhof.

„Während in anderen Bundesländern lange Wartelisten üblich sind, sind in Niederösterreich landesweit über 1.100 geförderte Wohneinheiten jederzeit verfügbar, in 512 von 573 Gemeinden gibt es geförderten Wohnbau“, so Wolfgang Sobotka (VP) über die aktuelle Situation am NÖ Wohnungsmarkt.