Erstellt am 31. Mai 2016, 06:24

von Teresa Sturm

EVN setzt auf Trinkwasserbereich. Der Energieversorger will in den Ausbau der Trinkwasserleitung investieren.

Die Vorstandsdirektoren Peter Layr (l.) und Stefan Szyszkowitz erwarten ein stabiles Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2015/16.  |  NOEN, APA

Die milden Temperaturen im Winter in Südosteuropa, aber auch in Österreich, führten laut Energieversorger Niederösterreich (EVN, Sitz: Maria Enzersdorf) im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 zu einem Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent (rund 1,2 Milliarden Euro).

Trotz des Umsatzrückgangs konnte der Energieversorger das Konzernergebnis um knapp 15 Prozent auf 190 Millionen Euro steigern.

Engpässe im Sommer

In den nächsten zehn Jahren werde der Schwerpunkt im Trinkwasserbereich liegen, sagt Vorstandsdirektor Peter Layr. „Uns hat der letzte Sommer gezeigt, dass auch Trinkwasser-Engpässe kommen“, so Layr. Jedes Jahr sollen zwischen 30 und 50 Millionen Euro in den Ausbau und in die Instandhaltung des bestehenden Leitungsnetzes investiert werden.

Ein Teil des Ausbaus wird die Kapazitätserweiterung der Trinkwasser-Verbindungsleitung Weinviertel-Waldviertel sein.