Erstellt am 18. Oktober 2016, 15:05

von NÖN Redaktion

Pollmann errichtet neuen Standort in Mexiko. Mit der Errichtung eines Produktionsstandortes in Mexiko, einem der am stärksten wachsenden Automotive-Märkte der Welt, setzt Pollmann seinen Expansionskurs fort.

Pollmann Mexico

Pollmann setzt seinen Wachstumskurs fort und errichtet nach Tschechien, USA und China nun in Mexiko eine weitere Produktionsstätte.

Die Gründung erfolgt in der Weltkulturerbe-Stadt San Miguel de Allende im Bundesstaat Guanajuato, etwa vier Autostunden nordwestlich von Mexico City.

„Mit dem Kauf eines 15.000 m² großen Grundstücks und einem Startinvestment von 11 Mio. US-Dollar untermauern wir unseren Anspruch bestmöglicher Kundennähe. Das positioniert uns nicht nur als relevanten Player in einem der dynamischsten Automotive-Märkte der Welt. Wir können damit auch unsere Marktanteile in Nordamerika weiter ausbauen“, freut sich der Pollmann International Geschäftsführer Herbert Auer.

Standorte sollen aufeinander abgestimmt werden

Die nunmehr zwei Standorte im NAFTA-Raum stimmt Pollmann in Produktion und Logistik aufeinander ab und will so für eine nachhaltige Entwicklung am amerikanischen Kontinent sorgen.

Während sich der Standort USA in der Nähe von Chicago auf hochautomatisierte Bauteile in den Bereichen Door, Engine, Powertrain und e-Mobility spezialisiert, liegt das Augenmerk in Mexiko auf den manuellen Prozessen für große Schiebedachmechaniken und Türschlösser.

Ab Herbst 2017 wird ein Produktions- und Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von ca. 4.500m² zur Verfügung stehen. In den ersten fünf Jahren ist ein Umsatz ca. 20 Millionen USD geplant, der mit etwa 200 Mitarbeitern erwirtschaftet werden sollen.

Pollmann setzt auf Industrie 4.0

Für Bauteile und Baugruppen, die hier gefertigt werden, sind die Technologien Stanzen, Spritzgusstechnik und Montage erforderlich. Mit sogenannten integrierten Fertigungs-Einheiten und vernetzten Produktionssystemen geht Pollmann auch in Mexiko Richtung Industrie 4.0.

„Das Unternehmen wurde bereits gegründet, die Planung des Gebäudes ist fertig, und vom Schiebedach-Hersteller Inalfa ist bereits ein Großauftrag für zwei amerikanische Autohersteller an Bord. Jetzt muss alles schnell gehen.“ betont Herbert Auer. „Spatenstich ist Anfang 2017. Damit können wir die ersten Bauteile bereits im Jänner 2018 ausliefern.“