Erstellt am 12. November 2015, 16:28

von Heinz Bidner

Kein Entscheid zu Westbahn. Auch der zweite Verhandlungstag ging nun ergebnislos zu Ende. Damit wird eine REX-Aufstockung auf der Weststrecke mit Fahrplanwechsel immer fragwürdiger.

 |  NOEN, Westbahn AG/Teufel
Beim Verwaltungsgericht Wien ist auch der zweite Verhandlungstag diesen Donnerstag ohne Entscheidung zu Ende gegangen. Die WestBahn hatte ja die Direktvergabe des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) von zusätzlichen schnellen REX-Zügen auf der Westbahnstrecke an die ÖBB ab Fahrplanwechsel per 13. Dezember beeinsprucht. Und eine einstweilige Verfügung erwirkt.
 
Wie es weitergehen wird, bleibt völlig offen. Es wird nun davon abhängen, wie schnell das Gericht einen dritten Termin anberaumen wird. Dann soll nur mehr die Entscheidung verkündet werden.
 
Letzte Chance für die betroffenen Pendler: Sollte der Termin sehr zeitnah sein und der VOR Recht bekommen, wäre eine Änderung des Fahrplanes unter Umständen noch möglich, wenngleich es zeitlich äußerst knapp wäre. Denn das interne planerische Zeitfenster schließt sich grundsätzlich schon an diesem Wochenende.