Erstellt am 14. Oktober 2015, 06:42

von Teresa Sturm

Babynahrung von Agrana für Asien. Mit Ausbau der Sparte Säuglingsmilch will man am asiatischen Markt mehr mitmischen.

Am Gmündner Standort, wo 350 Mitarbeiter beschäftigt sind, wird heuer vermehrt investiert, um den asiatischen Export-Markt zu forcieren.  |  NOEN, Agrana

Im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 (per 28. Februar) investiert der Frucht- und Zuckerkonzern Agrana in einige Niederlassungen in NÖ. In die Kartoffelstärkefabrik Gmünd sollen heuer acht Millionen Euro investiert werden. Zusätzlich zur fertiggestellten Verarbeitungsanlage für Stärkekartoffeln ist dort ein drei Millionen Euro teurer Neubau angedacht.

Damit will man die Erzeugung von Kindernährmitteln ausbauen und am asiatischen Markt stärker präsent sein. In den Standort in Tulln wurden zusätzlich 14 Millionen gesteckt. Aus der Melasse, ein Nebenprodukt der Zuckergewinnung, können nun noch mehr Zucker und Betain, eine Art Futtermittel, gewonnen werden.

Wegen der tiefen Zuckerpreise sei das im ersten Halbjahr 15/16 von 60,2 Millionen auf 43,9 Millionen Euro gesunkene Konzernergebnis zu erwarten gewesen, erklärt Generaldirektor Josef Marihart. Im zweiten Quartal liege man aber leicht über den Zahlen vom Vorjahr.