Erstellt am 23. November 2015, 08:57

von NÖN Redaktion

Neuer Fahrplan bringt Verbesserungen für Pendler. Am 13. Dezember findet der jährliche Fahrplanwechsel statt. Für die Mariazellerbahn ist das mit zahlreichen Verbesserungen – vor allem für Pendler – verbunden, auf deren Bedürfnisse der neue Plan noch besser abgestimmt wurde.

Verkehrslandesrat Karl Wilfing und NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl präsentieren den neuen Fahrplan  |  NOEN, NÖVOG/Kerschbaummayr
„Dank zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen entlang der Strecke – bis Jahresende werden alleine 2,6 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert -  konnten wir die Fahrzeit zwischen St. Pölten und Laubenbachmühle um vier Minuten verkürzen. Das bedeutet für jeden Pendler eine Zeitersparnis – und damit ein Mehr an Freizeit – von 40 Minuten pro Woche“, erklärt dazu Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

Eine noch bessere Anbindung als bisher wird es an die Züge in Richtung Wien geben. „Der Halbstundentakt im Frühverkehr hat sich bewährt und wird beibehalten. Wichtig ist uns dabei, dass die Wartezeiten an die Anschlusszüge nach Wien so kurz wie möglich sind. Daher haben wir den Fahrplan entsprechend angepasst“, so NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl. Eine wesentliche Verbesserung stellt auch der neue Abendzug mit Abfahrt um 21:37 Uhr in St. Pölten dar. „Damit wurde für all jene, die ihren Abend in Wien oder St. Pölten ausklingen lassen wollen , eine Möglichkeit geschaffen, problemlos und ohne lange Wartezeiten abends nach Hause zu kommen“, so Stindl.

Kürzere Fahrzeiten

Mit der  neuen Betriebsausweiche Ober-Buchberg verringert sich die Fahrzeit zwischen St. Pölten und Mariazell auf 2 Stunden und 15 Minuten. Im Vergleich zu 2012 sind das 25 Minuten weniger. Für Ausflügler aus Wien verkürzt sich die Fahrzeit um zehn Minuten in jede Richtung. Neu ist auch, dass der letzte Zug ab Mariazell um 19:07 Uhr bis St. Pölten verlängert wird.

„Das ermöglicht nicht nur im Winter einen gemütlichen Ausklang beim Mariazeller Advent, sondern wird auch Wanderer freuen, die nun längere Touren und Ausflüge planen können“, so Wilfing.  Gerade für Wanderer wird es ab Sommer mit den sogenannten „Wanderzügen“ einen besonderen Zusatzservice geben. Dabei werden je nach Bedarf zwischen Erlaufklause und Wienerbruck-Josefsberg zusätzliche Züge eingesetzt, die den Besuchern des Naturparks flexiblere Rückfahrzeiten ermöglichen.