Erstellt am 21. Juni 2016, 09:26

von Anton Johann Fuchs

Sauberkeit im Visier. Reinigung ist angesagt – im Bundesverband auf Funktionärsebene, auf Landesebene als neues Geschäftsfeld.

Froh, dass sich so viele Funktionäre engagieren, aber man müsse auch für Sauberkeit sorgen, sagte Johannes Schmuckenschlager bei der Generalversammlung der Maschinenringe NÖ-Wien angesichts der Vorfälle auf Bundesebene, im Bild mit Landesgeschäftsführer Christian Wildeis, Landesobmann (und interimistischer Bundesobmann) Johann Bösendorfer und Landesgeschäftsführer Gernot Ertl (v. l.).  |  NOEN, Markus Göstl

74 Millionen Euro hat der Maschinenring NÖ im Vorjahr umgesetzt, gegenüber 69,8 im Jahr 2014. „Eine solche Steigerung wird 2016 nicht zu schaffen sein“, sagte Geschäftsführer Christian Wildeis bei der Generalversammlung.

Der Kernbereich Agrar stieg um vier Prozent auf 31,3 Millionen Euro, der Bereich Service (Winterdienste, Garten ...) blieb mit 31,2 Millionen Euro knapp dahinter. Das dritte Standbein, Personalleasing, brachte 11,4 Millionen Euro ein.

Beim Service sind neue Geschäftsfelder am Start: Objektbetreuung und Reinigungsdienste, besonders mit Gemeinden und Wohnungsgenossenschaften will man zusammenarbeiten.

Bundesgeschäftsführer zurückgetreten

Auf Bundesebene hat es ein reinigendes Gewitter gegeben: Nachdem dem Bundesgeschäftsführer Matthias Thaler das Misstrauen ausgesprochen wurde, trat dieser zurück, ebenso der Bundesobmann, der Burgenländer Hans Peter Werderitsch. Grund: Thalers hohes Gehalt und Bezüge von Werderitsch. Intimeristisch übernahm NÖ-Landesobmann Johann Bösendorfer die Geschäfte: „Die Mitglieder sollen wissen, was mit ihren Beiträgen geschieht“, setzte er als Erstes eine neue Funktionärsentschädigung durch. Thalers Job wird ausgeschrieben.