Erstellt am 24. Februar 2016, 09:04

von Teresa Sturm

Pkw-Nutzung überall gesunken. In St. Pölten werden wenige Wege zu Fuß zurückgelegt. Autonutzung wird aber weniger.

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Die neue Publikation des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) zeigt starke Unterschiede in den österreichischen Landeshauptstädten, was das Mobilitätsverhalten der Einwohner betrifft. Den höchsten Anteil an Autonutzung hat Eisenstadt mit 70 Prozent. St. Pölten steht im Vergleich bei 56 Prozent. In der NÖ Landeshauptstadt werden nur 16 Prozent der Wege zu Fuß gegangen. Nur Klagenfurt untertrifft diese Zahl noch. Die Pkw-Nutzung ist in allen Landeshauptstädten zurückgegangen.

Allerdings ist der Platzverbrauch im städtischen Verkehr nach wie vor hoch. Der Großteil der Pendler fährt mit dem Auto in die Stadt zur Arbeit.

Wien ist Spitzenreiter bei umweltfreundlicher Mobilität, es gibt hier am wenigsten Pkw pro Einwohner. Die Zukunft der Mobilität sollte laut VCÖ „sauber, klimafreundlich und platzsparend“ sein. Markus Gansterer, VCÖ, sagt daher, dass Städte in Zukunft platzsparenden Öffis Vorrang geben sollten. Nötig seien in allen Landeshauptstädten Maßnahmen für einen klimafreundlichen Gütertransport.