Erstellt am 14. Juni 2016, 07:00

von NÖN Redaktion

Neues Tarifsystem federt Härten ab. Wer mit dem neuen Ticketsystem schlechter aussteigt, hat Alternativen. Am 6. Juli startet der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) sein neues Tarifsystem für Ostösterreich.

Der Verkehrsverbund Ost-Region setzt ab 6. Juli auf ein neues Tarifsystem und verabschiedet sich von den Zonen.  |  NOEN, Symbolfoto: Burggraf

Wie in der Vorwoche berichtet, wird der Verkehrsverbund NÖ-Burgenland (VVNB) dabei integriert. Insgesamt soll es zu keiner Teuerung kommen, in Einzelfällen kann das der VOR aber nicht ausschließen.

Für Härtefälle ist eine zeitlich begrenzte Abfederung geplant. Kostet die neue Jahreskarte etwa um über 120 Euro mehr, gibt es die Differenz, die darüber liegt, zurück.

Kostet die Jahreskarte beispielsweise nun um 160 Euro mehr als bisher, kann man im ersten Jahr 40 Euro vom VOR zurückfordern und im zweiten Jahr noch die Hälfte – in diesem Fall also 20 Euro.

Wer mit dem alten System billiger davonkommt, hat überdies noch Zeit, eine Jahreskarte nach dem alten Tarif zu kaufen. Sie gilt dann zwölf Monate lang.

Wer mit der neuen Jahreskarte billiger fährt, kann sein altes Ticket ohne Stornokosten kündigen und ein neues lösen.

Wer alte Zonen-Einzelfahrscheine hat, kann diese bis Jahresende verwenden. Oder etwa bei den Ticket-Vorverkaufsstellen gegen Geld zurückgeben. Alte und neue Tarife im Vergleich auf: www.vor.at