Erstellt am 08. März 2016, 06:29

von Heinz Bidner

NÖ-Hypo schafft Gewinn. Trotz neuerlicher, kräftiger Wertberichtigungen auf Heta-Anleihen schreibt die Landesbank schwarze Zahlen.

Freut sich über steigende Kapitalquoten: Hypo-NÖ-Gruppe-Chef Harold.  |  NOEN, Hypo NÖ

Die landeseigene Hypo-NÖ-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 6,2 Millionen Euro geschrieben. Das gab die Bankengruppe nun bekannt. Die Ergebnisentwicklung im Konzern wäre durch erfolgreiches Neugeschäft, erstmals fällig gewordene gesetzliche Beiträge wie Einlagensicherungsfonds und Abwicklungsfonds, eine erhöhte Stabilitätsabgabe und einen weiteren Heta-Abschreibungsbedarf geprägt gewesen.

Allein bei den Heta-Anleihen fielen weitere Wertberichtigungen über 23,2 Millionen Euro ins Gewicht. Zu Jahresende hatte die Hypo damit ihre Heta-Anleihen im Wert von 225 Millionen Euro auf rund 64,2 Prozent abgeschrieben. Im Jahr 2014 bescherten die damaligen Abschreibungen der Bank übrigens einen Verlust von 31,3 Millionen Euro.

Weiter verbessern konnte die Hypo-NÖ-Gruppe nun die regulatorisch geforderten Kapitalquoten. „Eine konstant hohe Konzernbilanzsumme mit 15,9 Milliarden Euro sowie eine hohe Konzernkapitalisierung mit einer Kernkapitalquote von 13,4 Prozent und einer Eigenmittelquote von 15,2 Prozent zeigen die kontinuierlich gute Positionierung der Bankengruppe“, freut sich Generaldirektor Peter Harold über die Geschäftsentwicklung. An neuen Krediten wären im Vorjahr knapp 1,5 Milliarden Euro vergeben worden.