Erstellt am 24. Mai 2016, 15:49

von NÖN Redaktion

NÖ kührt das Beste aus Holz. Im Rahmen einer Preisverleihung wurde am Montag in Korneuburg zum 15. Mal der Niederösterreichische Holzbaupreis 2016 vergeben.

LH-Stv. Mag Johanna Mikl-Leitner mit Auslober und Preisträger (Copyright Thule G.Jug)  |  NOEN, Thule G. Jug

Eine Jury aus sieben Experten aus den Bereichen Tragwerksplanung, Architektur und Holzbau ermittelten aus insgesamt 98 Einreichungen in den Kategorien „Wohnbauten“, „Um- und Zubau, Sanierung“, „Öffentliche und Kommunalbauten“, „Nutzbau“ und „Außerhalb von Niederösterreich“ die fünf Preisträger und fünf Anerkennungen.

Die fünf Siegerprojekte dürfen sich über je 2.000 Euro Preisgeld freuen. In der Kategorie „Wohnbauten“ gewann das Projekt "Einfamilienhaus Harreither/Pramreiter " in Etzerstetten, dass sich laut Jury „trotz zeitgemäßer Formensprache fast nahtlos in die Umgebung einfügt.“

Bei den öffentlichen Bauten wurde der Bahnhof Bruck an der Leitha am besten bewertet. Die Kombination der Materialien von Holz und Beton ist hier vorbildlich demonstriert und zeigt den berechtigten Einsatz von Holz bei Infrastrukturprojekten.

Selbstbewusst präsentiert sich auch das Siegerprojekt in der Kategorie „Nutzbau“. Das Weingut Högl, als Mischform zwischen Massiv- und Holzbauweise konzipiert, wird zum neuen Ankerpunkt in der Weinregion Wachau.

In der Kategorie „Um- & Zubau“ konnte die Kindergartenerweiterung Maria Anzbach punkten. Die Anforderung, in kurzer Zeit und bei laufendem Betrieb die bauliche Erweiterung um eine weitere Gruppe bewerkstelligen zu müssen, lässt die „trockene“ Holzbauweise ihren Vorteil ausspielen.

Das Gewinner-Gebäude in der Kategorie „Außerhalb von Niederösterreich“ ist der Baumkronenweg Walderlebniszentrum Füssen/Pinswang. Eingebettet in die imposante Naturkulisse des Allgäuer Bergwaldes, lässt die Materialentscheidung zugunsten des Werkstoffes Holz ausfallen.

Mehr Infos unter:  www.holzbaupreis-noe.at