Erstellt am 19. Juli 2017, 05:21

von Nina Wieneritsch

Im Kampf gegen „Dreckschleudern“. ÖAMTC und Ökosoziales Forum wollen vor 2005 zugelassene Pkw reduzieren.

ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold (l.) und VP-Umweltlandesrat Stephan Pernkopf stellten die Ökoprämie-NEU vor.  |  NOEN, ÖAMTC

ÖAMTC und Ökosoziales Forum sind sich einig: 2.000 Euro soll es beim Tausch eines neuen Pkw (ab der Euro-Abgasklasse 6d-Temp oder für E-Cars) gegen einen alten Wagen (Abgasklasse 0 bis 3) geben. Finanziert werden soll das je zur Hälfte aus Tanktourismus-Einnahmen, die jährlich ca. 1 Mrd. Euro ausmachen, und vom Fahrzeughandel.

Das Ziel: Zehn Prozent jener österreichweit 1,6 Mio. Pkw, die vor 2005 zugelassen wurden, in den nächsten drei Jahren auszutauschen. CO -, Stickstoff- und Feinstaub-Ausstoß würden so merklich gesenkt, die Verkehrssicherheit erhöht und die Wirtschaft angekurbelt. VP-Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums, streicht die Vorreiterrolle NÖs heraus: Der Ankauf eines E-Cars wird hier bereits mit rund 4.500 Euro gefördert. Mit der neuen Ökoprämie ergebe sich eine Ersparnis von 6.500 Euro. „Natürlich kann man dieses Modell dann auch auf Öffis umlegen und etwa mit verbilligten ÖBB-Jahreskarten kombinieren.“

Ab wann soll es die Förderung geben? „Das ist definitiv ein Programm für die neue Regierung“, ergänzt ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold. Der Fahrzeughandel stehe der Ökoprämie-NEU jedenfalls positiv gegenüber.