Erstellt am 30. März 2016, 05:54

von Martin Gebhart

Raiffeisen?. Leistung von Raiffeisen NÖ-Wien erhoben.

Raiffeisen-Obmann Erwin Hameseder: »Stabile Investoren und sichere Arbeitgeber.«  |  NOEN, Topf

Normalerweise werden Unternehmen nur an den betriebswirtschaftlichen Zahlen gemessen. Raiffeisen NÖ-Wien wollte nun außerdem noch seinen „ökonomischen Fußabdruck“, seine gesamtwirtschaftliche Bedeutung, dargestellt wissen und hat dafür das Institut Economica beauftragt, einen Wertschöpfungsbericht zu erarbeiten. Die grundlegende Erkenntnis bei der Analyse der Wertschöpfungskette: Jeder 181. in Österreich erwirtschaftete Euro ist entweder unmittelbar oder mittelbar Raiffeisen NÖ-Wien zuzuschreiben. In NÖ ist es gar jeder 53. Euro, der in dem Bundesland erwirtschaftet wird.

Zu Raiffeisen NÖ-Wien zählen die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die direkt und indirekt an rund 500 Unternehmen beteiligt ist. Weiters die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien sowie die 64 NÖ Raiffeisenbanken. Mit Raiffeisen NÖ-Wien sind österreichweit 21.367 Arbeitsplätze verbunden. In NÖ beläuft sich der Beschäftigungseffekt auf insgesamt 11.669 Arbeitsplätze.

Mehr Beschäftigte als im Hochbau in NÖ

Zitat aus der Economica-Studie: „In Köpfen entspricht dies in etwa der Beschäftigung in Finanz- und Versicherungsdienstleistungen in Niederösterreich (11.063) und übersteigt die Anzahl der Beschäftigten im Hochbau (10.139). Insgesamt ist Raiffeisen NÖ-Wien für 1,6 Prozent der gesamten Beschäftigung in Niederösterreich verantwortlich.“

Für Raiffeisen-Obmann Erwin Hameseder ist es wichtig, mit diesem Bericht den Beitrag von Raiffeisen-Wien zur regionalen Wertschöpfung darstellen zu können. Hameseder: „Das Institut Economica hat in den vergangenen Jahren ein wissenschaftlich fundiertes Modell entwickelt, mit dem dieser Wert seriös nachzuweisen ist.“ Deswegen habe man den Auftrag erteilt. Für Hameseder ist dabei eines der wichtigsten Erkenntnisse, „dass Raiffeisen NÖ-Wien nicht nur viele, sondern vor allem hochwertige Arbeitsplätze schafft“. Und: „Auch die Tatsache, dass die Gruppe 1,86 Prozent, nämlich 840 Millionen Euro, zum Bruttoregionalprodukt Niederösterreich beiträgt, halte ich für bemerkenswert.“

Übrigens: Unter die Lupe genommen wurde die Dekade von 2005 bis 2014. Für Hameseder lässt sich so herauslesen, dass sich die Raiffeisen-Unternehmen längerfristig gesehen trotz gesamtwirtschaftlicher Turbulenzen als stabile Investoren und sichere Arbeitgeber erweisen.


NÖ Fakten aus dem Bericht

Mehr als jeder 53. Euro, der in NÖ erwirtschaftet wird, ist unmittelbar oder mittelbar auf Raiffeisen NÖ-Wien zurückzuführen.

Der Beitrag zum NÖ Bruttoregionalprodukt beträgt 1,86 Prozent.

In NÖ werden insgesamt 11.669 Arbeitsplätze durch Raiffeisen NÖ-Wien geschaffen bzw. gesichert.

64 niederösterreichische Raiffeisenbanken betreuen insgesamt 964.300 Kunden in rund 490 Bankstellen. Sie geben rund 3.100 Personen einen Arbeitsplatz.