Erstellt am 19. April 2016, 07:54

von Anita Kiefer

Rote Flitzer aus NÖ. In Neidling (Bezirk St. Pölten) ist einer von vier Österreich-Standorten der Rosenbauer International AG.

Der Rosenbauer-Standort in Neidling (Bezirk St. Pölten).  |  NOEN, Rosenbauer

Beinahe jeder Niederösterreicher sieht täglich zumindest eines der roten Fahrzeuge, die für die 1.642 Feuerwehren im Land im Einsatz sind. Ein erheblicher Anteil davon – welcher genau will man beim Hersteller nicht verraten – stammen aus den Werken der Rosenbauer International AG. Seit 26 Jahren ist der Feuerwehrfahrzeug-Hersteller auch in Niederösterreich ansässig – nämlich in Neidling im Bezirk St. Pölten.

Beim Standort Neidling handelt es sich um eine Fertigungsstätte, an der Kompaktfahrzeuge bis 13 Tonnen, wie etwa das gängige Mannschaftstransportfahrzeug MTF, ebenso produziert werden wie Halterungen. „Lieferungen gehen in die ganze Welt. Neben den großen Feuerwehrmärkten Österreich und Deutschland reichen die Lieferungen von China bis Vietnam, oder von Finnland bis in die Mongolei“, weiß Betriebsleiter Max Wartinger.

Erst im Jahr 2013 wurde die Erweiterung des Standorts um 5.400 Quadratmeter (Investitionsvolumen zehn Millionen Euro) fertiggestellt.

In Neidling hatte Rosenbauer per 31. Dezember 2015 154 Mitarbeiter plus sechs Leasingarbeiter beschäftigt, 15 davon sind Lehrlinge. Ergebniszahlen des Standorts Neidling selbst werden von Rosenbauer nicht bekannt gegeben. 2015 wurden hier 180 Fahrzeuge und rund 80.000 Komponenten produziert.

Die übrigen Rosenbauer-Standorte sind in Leonding (zwei) und Traun.

Jahresergebnis

Rosenbauer International AG

Umsatz: 865,4 Millionen Euro (plus sechs Prozent)

EBIT: 50,6 Millionen Euro (plus fünf Prozent)

Gewinn: 36,8 Millionen Euro (stabil)

Mitarbeiterstand zum 31. Dezember 2015: 3.086