St. Pölten

Erstellt am 11. Januar 2018, 16:38

von Anita Kiefer

"First Lego League": Jugendwettbewerb im WIFI. Kommende Woche, am 18. Jänner, dreht sich in St. Pölten wieder alles um Robotik und Technik. Denn im WIFI St. Pölten geht an diesem Tag der NÖ Regionalwettbewerb der First Lego League (FLL) über die Bühne.

Michaela Roither (Geschäftsführerin Industriellenvereinigung NÖ), Martin Kaiblinger (BG BRG Lilienfeld), Peter Lafite (Direktionsrat Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG) und Johannes Schedlbauer (WKNÖ-Spartengeschäftsführer NÖ Industrie),
Vorne (v.l.): Renate Langsam (BRG BORG St. Pölten), Selina Pletterbauer (PTS Herzogenburg), Sabrina Schalhas (BG BRG Lilienfeld) und Erika Schreiber (Verein „robotix4me“).
 |  WKNÖ/Kraus

In diesem internationalen Wettbewerb messen sich Jugendliche im Alter von neun bis 16 Jahren in vier Bereichen – Robot Game, Technik und Design, Forschungspräsentation und Teambewerb. Das Motto des diesjährigen Wettkampfs ist „Hydro Dynamics – Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ergründen“. 130 Kinder und Jugendliche nehmen am NÖ Regionalbewerb teil. Die drei Sieger qualifizieren sich für die österreichische Staatsmeisterschaft.

Unterstützt wird die Austragung des Wettbewerbs unter anderem von der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung NÖ. Sowohl Johannes Schedlbauer, Geschäftsführer der WKNÖ-Sparte Industrie, und Michaela Roither, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung NÖ, betonten neben der Bedeutung des Wettbewerbs für den Techniknachwuchs das freiwillige Engagement der Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Schülern in ihrer Freizeit bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb unterstützen. Peter Lafite von der Sparkasse NÖ Mitte West AG, Partner des Wettbewerbs seit der Einführung, lobte „Engagement, Kreativität und Teamfähigkeit“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Jedes Team würde „ab 100 Stunden aufwärts“ an Arbeit in die Vorbereitung auf den Wettbewerb stecken, so Erika Schreiber vom Verein robotix4me, der den Wettbewerb seit fünf Jahren ausrichtet. Der Anteil an am Wettbewerb teilnehmenden Mädchen hat in den vergangenen Jahren abgenommen, bedauert Schreiber. Zu Beginn des Wettbewerbs lag er nämlich bei 34 Prozent – im Vorjahr nur mehr bei 17 Prozent.