Erstellt am 17. Mai 2017, 15:17

Sonne: Strahlende Energie. Ob nun durch die Technik der Solarwärme oder der Photovoltaik − die Sonnenenergie zu nutzen zahlt sich aus. Sie als Produzent für Strom und Wärme zu sehen, ist längst Stand der Technik.

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Pro Jahr wird auf Niederösterreich 200 Mal mehr Sonnenenergie eingestrahlt als es im Laufe eines Jahres insgesamt an Energie benötigt. Um diese Sonnenenergie zu nutzen, gibt es zwei Möglichkeiten: die Solarwärmenutzung (auch Solarthermie genannt) und Photovoltaik.

Während bei der Solarwärmenutzung die Sonnenenergie mit Kollektoren zur Warmwasserbereitstellung und zur Heizungsunterstützung verwendet wird, wird sie bei der Photovoltaik mittels Photovoltaik-Modulen zur Stromerzeugung genutzt. In beiden Fällen gilt, dass die Kraft der Sonne uneingeschränkt verfügbar, unverzichtbar für einen wirksamen Klimaschutz ist und unabhängig von Krisenregionen macht.
Für eine Photovoltaik-Anlage werden auf dem Dach oder der Fassade Solarmodule montiert, die jeweils aus mehreren schichtartig aufgebauten Solarzellen bestehen.

Eines oder mehrere Module bilden den Solargenerator. Fällt Sonnenlicht auf die Solarzelle, entsteht eine elektrische Spannung zwischen den verschiedenen Schichten und erzeugt einen gerichteten Elektronenstrom. Wird nun ein Verbraucher angeschlossen, fließt Gleichstrom. Mit Hilfe eines Wechselrichters wird dieser in Wechselstrom umgewandelt. Eine Photovoltaik-Anlage arbeitet übrigens nicht nur bei strahlendem Sonnenschein und klarem Himmel, sondern kann auch die Lichteinstrahlung bei Bewölkung für die Umwandlung nutzen.

Doch nicht nur Strom kann mithilfe der Sonne erzeugt werden, auch die Nutzung für warmes Wasser ist längst Stand der Technik. Möchte man die Kraft der Sonne zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung nutzen, eignen sich dafür thermische Solaranlagen. Dabei wird die eingestrahlte Sonnenenergie vom Kollektor in Wärme umgewandelt und über ein Wärmeträgermedium (Wasser-Frostschutz-Gemisch) in die Rohrleitungen in einen Speicher/Boiler transportiert. Dort wird die Wärme schließlich über einen Wärmetauscher an das Brauchwasser übertragen.