Erstellt am 09. August 2016, 09:19

von NÖN Redaktion

Abgesichert für Notfälle. Für Familie, Gesundheit und die Pension wird vorgesorgt, kaum jedoch für etwaige Pflege.

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1.000 Menschen wurden zum Thema finanzielle Vorsorge im Auftrag der s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen befragt, 112 in NÖ. Das Ergebnis: Finanzielle Vorsorge wird für Niederösterreicher immer wichtiger.

96 Prozent der befragten Niederösterreicher haben Vorsorgeprodukte abgeschlossen und legen dafür durchschnittlich 158 Euro im Monat zur Seite. Priorität haben die Vorsorge für die Familie (61 Prozent), die Pension (59 Prozent) sowie die Gesundheitsvorsorge (54 Prozent).

Nachholbedarf herrsche hingegen bei der Pflegeversicherung: Lediglich zwei Prozent haben eine solche abgeschlossen. Das Thema werde noch immer verdrängt, so Helge Haslinger, Vorstandsdirektor der Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG: „Pflegevorsorge ist auch in NÖ noch ein sehr wenig diskutiertes und mit Angst besetztes Thema. Das Risiko, im Alter ein Pflegefall zu werden, steigt aber parallel zur Lebenserwartung.“